Bergfex und Berghex - zum zweiten Mal auf der Emberger Alm5.-8. Oktober 2006ReiseberichtNach den positiven Erfahrungen unserer ersten Wander-Woche auf der Emberger Alm im Kärntner Drautal beschlossen wir, kurzfristig Anfang Oktober noch ein verlängertes Wander-Wochenende einzulegen. Leider spielte dieses Mal das Wetter nicht so mit, und die Tage vor unserer Ankunft waren sehr kalt. In den Tallagen war es verregnet, was leider auf den Gipfelhöhen Schnee zur Folge hatte. Doch auch das sollte uns nicht davon abhalten, die eine oder andere Wanderung zu unternehmen. 1. Wanderung (Naßfeldriegel) Als kleine Aufwärmrunde ging es auf der ersten Wandertour rauf zum Naßfeldriegel, auf ca. 2.236 HM. Das Wetter war leider denkbar schlecht, über den Bergen rundum hing tiefer Nebel, und es lag sogar bereits auf dieser Höhe eine Schneedecke. All das trug nicht gerade zum Verweilen am Gipfelkreuz bei, und so machten wir uns nach einem Schluck heißem Tee gleich wieder auf den Weg zum Alpenhof. (Wanderzeit ohne Pause ca. 2 Stunden) 2. Wanderung (Hochtristen) Am nächsten Tag hatte sich das Wetter zum Glück gebessert, und statt des dichten Nebels gab es eine wunderschöne Morgensonne. Der Schnee rund um den Alpenhof herum war auch bereits wieder geschmolzen, weshalb wir beschlossen, eine Tour auf den Hochtristen, auf doch immerhin 2.536 HM, zu wagen. Auch im Alpenhof war man der Ansicht, dass der wenige Schnee am Gipfel sicher schon wieder geschmolzen war. Leider stellten wir bereits am Naßfeldriegel fest, dass über 2.000 HM noch immer eine Schneedecke lag, die mit ansteigender Höhe immer dicker wurde. Am Hang des Gipfels entlang wateten wir dann schon richtig durch den Schnee, was die Trittsicherheit auf dem schmalen Pfad und den Steinen darunter schon stark einschränkte. Teilweise mussten wir schon über dem Pfad entlang marschieren, da vor lauter Schnee der Grund nicht zu sehen war und wir den rutschigen Steinen ausweichen wollten. Außer uns war sonst niemand bei diesen Wetterbedingungen unterwegs, und als wir schließlich nach einiger Anstrengung kurz vor dem letzten Gipfelanstieg angekommen waren, beschlossen wir, uns die Kletterei nach oben wegen des Schnees zu sparen. Zurück auf dem selben Wege wollten wir jedoch nicht mehr, da bereits der Weg zum Gipfel im Schnee gefährlich genug war. Also marschierten wir über das Zweiseetörl und die Zweiseen wieder zurück zum Alpenhof, wo wir nach ca. 5 Stunden mit nassen Schuhen, aber immerhin sehr erleichtert heil ankamen. 3. Wanderung (Knoten) Nach der eher grenzwertigen Erfahrung am Vortag wollten wir diesmal eine gemäßigtere Runde wandern. Daher marschierten wir bei einigermaßen angenehmen Wetter zum Knoten, dieses Mal über die Oberberger Alm und den Franz-Striednig-Weg hinauf. Über diesem Weg gelangte man von der hinteren Seite auf den Gipfel. Die Strecke war mäßig anstrengend, aber sehr schön zu wandern. Wieder waren wir ganz alleine unterwegs. Am Rückweg begann es dann wieder halb zu regnen und halb zu schneien, weshalb wir dann wieder schnellerem Schrittes, diesmal über die Vorderseite des Gipfels, zurück marschierten. (Wanderzeit ohne Pause ca. 4 Stunden) Fotos unter: Wanderungen Weitere Infos & Fotos:Zur ersten Wanderung auf der Emberger Alm: ÜbersichtAlpenhof-Fotos unter: Der Alpenhof Wichtige Links Gästebuch: Laßt doch einen Kommentar da! |